Öffentliche Veranstaltungen im WS 2017

INTERNAL PERIPHERIES IN COMPARISON, 1500-2015

20./21. Oktober  2017, Marietta Blau-Saal, Universität Wien
Organisatoren: Klemens Kaps, Andrea Komlosy, Hans-Heinrich Nolte

Die internationale Tagung „Internal Peripheries in International Comparison, 1500-2015“ bringt Forschende aus verschiedenen Ländern in Europa und Nordamerika zusammen, um neue Forschungsergebnisse zu den Ursachen räumlicher Ungleichheit in Europa ab der Frühen Neuzeit bis in die Gegenwart vorzustellen und zu diskutieren.

 

MIGRATION AND THE CITY. MEDIEVAL PATTERNS OF RURAL-URBAN MIGRATION

15./16. November 2017,  Prominentenzimmer, Universität Wien
Organisatoren: Thomas Ertl, Markus Mayer

Migration war ein integraler Bestandteil des spätmittelalterlichen urbanen Lebens. Städte waren ein Anziehungs- und Treffpunkt für Menschen verschiedenster geographischer und sozialer Herkunft. Der Workshop “Migration and the City. Medieval Patterns of Rural-Urban Migration” trägt dem Rechnung und beschäftigt sich mit verschiedenen Formen urbaner Migration im Verlauf des europäischen Mittelalters.

 

WERBUNG - KONSUM - AUDIOVISION: KULTURGESCHICHTLICHE PERSPEKTIVEN AUF WERBEFORMEN IN KINO, FERNSEHEN UND RADIO

24./25.  November  2017,  Alte  Kapelle, Campus  der  Universität  Wien  (AAKH), Durchgang Hof 1 und 2, Spitalgasse 2, 1090 Wien
Organisatoren: Franz X. Eder, Mario Keller,  Karin Moser

Die Visualisierung und Ästhetisierung der Warenwelt mittels Werbung und Marketing im 20. Jahrhundert haben die modernen Konsumgesellschaften nachhaltig beeinflusst und verändert. Auf der interdisziplinären Tagung werden aktuelle Ansätze zur kulturwissenschaftlichen Erforschung von Kino-, TV - und Radiowerbung diskutiert und präsentiert. 

 

UNTERSUCHUNGSEINHEITEN DER GLOBALGESCHICHTE: WELTREGION, WELTSYSTEM, ZIVILISATION, IMPERIUM

30. November 2017, Elise Richter Saal, Universität Wien
Organisatoren: Andrea Komlosy, Berthold Unfried

Im Mittelpunkt des Forschungsgesprächs stehen räumliche Konzepte der Globalgeschichte. Damit sollen Raum- und Territorialitätsmodelle zur Diskussion gestellt und in Hinblick auf ihre Eignung zur Untersuchung verschiedener Forschungsfragen thematisiert werden. Es soll auch erörtert werden, welche Fragestellungen in den letzten Jahren fruchtbar anhand welcher Untersuchungseinheiten diskutiert wurden.

 

JAPAN UND DIE GREAT DIVERGENCE DEBATTE. GIBT ES EINEN JAPANISCHEN SONDERWEG ?

13. Dezember 2017, 19.15 Uhr im Seminarraum Geschichte 1
Vortragender: Peer Vries

Der renommierte Globalhistoriker Peer Vries gibt auf Einladung des Instituts für Wirtschafts- und Sozialgeschichte (WISO) sowie des Vereins zur Förderung der Studien zur interkulturellen Geschichte (VSIG) einen Einblick in sein jüngstes Buchprojekt. Dabei analysiert und interpretiert er die grundlegenden ökonomischen Veränderungen in Japan während der Tokugawa- und Meiji- Periode (1603-1912) im Hinblick auf zeitgleiche europäische Entwicklungen, um der Frage nachzugehen, ob und inwiefern es einen „japanischen Sonderweg“ hin zur modernen Weltökonomie gab. So fügt Vries einen
weiteren Stein in das Mosaik der von Kenneth Pomeranz initiierten Great Divergence-Debatte.

WISO und VSIG laden alle Zuhörer um 18 Uhr zu einem Umtrunk mit Fingerfood ins Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte.