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"Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen"

Die "Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen" sammelt schriftliche Lebenserinnerungen und andere Selbstzeugnisse (vorwiegend aus Privatbesitz und mit Österreichbezug), um diese als historisch-kulturwissen-schaftliche Quellen zu erfassen und nutzbar zu machen. Die Textsammlung wurde auf Initiative des Sozialhistorikers Michael Mitterauer in der ersten Hälfte der 1980er Jahre gegründet und seither kontinuierlich erweitert. Mit Lebensaufzeichnungen von derzeit mehr als 3600 Personen, entstanden im Zeitraum von 1750 bis in die Gegenwart, ist die "Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen" eine der größeren Sammlungen auto/biographischer Materialien im deutschsprachigen Raum.
In den 1990er Jahren wurde auch an der Historischen Fakultät der Karls-Universität in Prag eine entsprechende Sammlung aufgebaut, die rund 350 einschlägige Dokumente umfasst.

Die gesammelten Materialien stehen fachlich interessierten Personen für Forschungs-, Bildungs-, Unterrichts- und Kulturprojekte zur Verfügung. Da es sich bei den Dokumenten großteils um unveröffentlichte private Schriften handelt, kann hier kein detaillierteres Verzeichnis, sondern nur eine allgemeine Beschreibung der Bestände bereitgestellt werden. Benutzeranfragen werden jedoch umgehend mit einer Einschätzung der Dokumentenlage und/oder des Rechercheaufwands in Bezug auf eine konkrete Fragestellung beantwortet.
Eine Kurzdarstellung des eigenen Forschungs- bzw. Nutzungsinteresses und ein verantwortungsvoller, diskreter Umgang mit den persönlichen Aufzeichnungen sind jedenfalls Voraussetzungen für die Einsichtnahme.

Träger der Einrichtung ist neben der Universität Wien der gleichnamige Verein "Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen". Zu seinen Zielsetzungen zählt es, ältere Menschen zur lebensgeschichtlichen Reflexion anzuregen und fallweise auch beim autobiographischen Schreiben zu unterstützen. Insgesamt soll die Stellung älterer Menschen in der Gesellschaft gestärkt und der Dialog zwischen älteren und jüngeren Generationen wie auch der Erfahrungsaustausch zwischen den Beteiligten an biographisch orientierten Projekten in verschiedenen Gesellschaftsbereichen (Universität, Schulen, Museen, Sozial- und Altenarbeit, Bibliotheken, Kunst, Theater, Regionalentwicklung usw.) gefördert werden.

Eine zentrale Funktion bei diesen Vermittlungsprozessen nimmt die Website www.MenschenschreibenGeschichte.at ein.

Ausgewählte Texte aus der Sammlung werden laufend in der Editionsreihe "Damit es nicht verlorengeht..." im Böhlau Verlag Wien veröffentlicht. 

Kontakt WIEN

Anschrift: 
"Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen"
Institut f. Wirtschafts- u. Sozialgeschichte
Universität Wien, 
Universitätsring 1, 1010 Wien

Kontaktperson: Mag. Günter Müller
Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag, 9 - 13 Uhr
Zimmer: O2.26

Tel: +43/1/4277/41306
Fax: +43/1/4277/9413
E-Mail: lebensgeschichten@univie.ac.at
http://lebensgeschichten.univie.ac.at

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Kontakt PRAG

Kontaktperson:
HLAVAČKA Milan, prof. PhDr., CSc.
E-mail: hlavacka@hiu.cas.cz
Tel.: +420 286 882 121, linka 243

 

Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte
Universität Wien
Universitätsring 1
A-1010 Wien
T: 01 4277 41301
F: 01 4277 9413
E-Mail
Universität Wien | Universitätsring 1 | 1010 Wien | T +43-1-4277-0
Letzte Änderung: 12.06.2015 - 12:34