scilog: Beitrag über Gabriele Marcons Forschung über die Migration deutschsprachiger Bergleute in der Frühen Neuzeit

20.05.2026

In "scilog – das Wissenschaftsmagazin des FWF" stellt Alois Pumhösel das FWF-Projekt von Gabriele Marcon vor. Gabriele Marcon untersucht die Migration deutschsprachiger Bergleute zwischen 1500 und 1800 – von Europa bis in koloniale Bergwerke Südamerikas.

Ab dem 16. Jahrhundert wurden deutschsprachige Minenarbeiter als gefragte Experten in Abbaugebiete auf der ganzen Welt geholt. Der Wirtschaftshistoriker Gabriele Marcon untersucht diese frühe Arbeitsmigration und ihre Bedeutung für den globalen Handel. Dabei beleuchtet er, wie die Mobilität in der Praxis organisiert war, wie das Naturwissen der Arbeiter entstand und welche Rolle Frauen im damaligen Bergbau spielten.

Artikel auf Deutsch: Als die Bergleute in die Welt hinauszogen

As of the 16th century, German-speaking miners were coveted experts whose work was sought after in mining regions around the world. Economic historian Gabriele Marcon examines this early labor migration and its significance for global trade. He explores how mobility was organized in practical terms, how the workers developed their expertise regarding nature, and what role women played in mining at that time.

Article in English: When miners roamed the globe

Gabriele Marcon trägt einen Bergarbeiterhelm, im Hintergrund sieht man den Berg Cerro Rico in Bolivien.

Gabriele Marcon am Eingang des Cerro Rico (Bolivien) im August 2025. Der Berg ist für seine großen Silbervorkommen bekannt. © Gabriele Marcon