Mischa Suter ist seit August 2026 Professor für Sozial- und Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Seine Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle zwischen historischer Anthropologie, Sozialgeschichte und kritischer Theorie. Er beschäftigt sich mit der Geschichte des Kapitalismus, insbesondere mit Geld und Schulden als sozialen Beziehungen, sowie mit der Geschichte der Humanwissenschaften, wobei sein Schwerpunkt auf den psychologischen Disziplinen liegt. Bevor er an die Universität Wien berufen wurde, war er als Professor des Schweizerischen Nationalfonds am Geneva Graduate Institute of International and Development Studies tätig. Im Herbst 2025 war er Fellow am Davis Center for Historical Studies der Princeton University und im Frühjahr 2026 Senior Fellow am Collegium Helveticum der ETH Zürich. Mischa Suter lehrte an den Universitäten Basel und Zürich und war Stipendiat am CUNY Graduate Center in New York City, an der Humboldt-Universität zu Berlin, der Duke University, der University of Chicago und der University of Michigan.
Riccardo Brancalion tritt eine Praedoc-Stelle bei Juliane Schiel an. Er hat sein Masterstudium an der Università degli Studi di Padova abgeschlossen. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen u.a. Frühe Neuzeit in Europa und Amerika, die Geschichte Venedigs, die Geschichte des Buchdrucks und des Druckgewerbes (15.-17. Jh.), Globalisierung in der Frühen Neuzeit und die "Great Divergence". Zuletzt war er für einige Monate Assistent im FWF-Projekt "Globalization of the Renaissance" am Institut für Geschichte der Universität Graz.
Außerdem freuen wir uns, dass seit 1. Juli Michael Hödl und seit 1. August Sarah Zöchling aus der Elternkarenz zurück sind!
